Jacqueline Kuster
Agression und Stimmungsschwankungen
Hallo Zusammen.
Meine Tochter (8) hat seit 1.5 Jahren Diabetes 1.
Es ist schwierig sie einzustellen, da sie auf Alles im Umfeld reagiert. Dazu kommt, dass sie auf die Langzeitinsuline nicht reagiert. Sobald sie eher zu hoch ist, hat sie extreme Stimmungsschwankungen und ist gegen mich und ihren Bruder sehr agressiv.
In solch einem Stadion ist es auch nicht möglich an Hausaufgaben zu denken.
Hat jemand von Euch einen Tipp, wie man das abschwächen kann.
Besten Dank.
Jacqueline Kuster

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#6 Guest 07:07 05.12.2013
Guten Morgen

Unsere Tochter ist ebenfalls 8 Jahre alt und hat seit 1 Jahr Diabetes. Wir kennen das Problem nur allzugut..., meistens gehe ich mit ihr dann aufs Trampolin und versuche danach mit einer Geschichte oder etwas Musik sie wieder zu beruhigen, funktionert aber nicht immer..., die andere Lösung ist, vor dem Nachtessen spritzen, essen und dann Hausaufgaben machen, dann klappt es meistens.
Liebe Grüsse
Michela Barandun
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#5 Guest 11:59 01.12.2013
Hallo, leider habe ich hier keinen wirklich guten Tipp für Dich. Wir können das zeitweise auch beobachten (Tochter 11 Jahre alt). Ebenso ist die Konzentration jeweils stark herabgesetzt. Bei extremen BZ-Spitzen versuchen wir einfach die Hausaufgaben zu einem anderen Zeitpunkt zu erledigen... Zuerst eine Runde draussen rumtoben etc. Ich weiss, nicht gerade hilfreich...
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#4 Krynski Barbara 10:21 30.11.2013
Liebe Jacqueline, ich kenne das Problem auch. Ablenkung, wenn immer möglich über körperliche Aktivitäten - Wasser-, Scheeball- Kissenschlachten, Fangis, Wettrennen,... was immer gerade geht. Und das wohl Schwierigste: Gelassen bleiben und gleichzeitig darauf achten, dass in Sachen Aggressionen trotzdem gewisse Grenzen eingehalten werden.

Bezüglich der Ufzgi sich nicht auf Machtkämpfe einlassen. Wenn sie zu hoch ist, hat es keinen Sinn, auf den Ufzgi zu instistieren, weil es mit dem hohen BZ einfach nicht geht. Und vielleicht einmal in einem ruhigen Moment mit normalen BZ versuchen, gemeinsam mit ihr ein paar Aktivitäten zu überlegen, die ihr gut tun, wenn sie zu hoch ist.

Liebe Grüsse, Barbara
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#3 Guest 16:42 29.11.2013
Liebe Jacqueline, Geduld,Veständnis und Ausdauer!!! Mehr kann ich dir nach 30 Jahre eigener Diabetes, eine 11 jährige Tochter mit Diabetes seit 10 Jahren und einen Ehemann mit Diabetes seit ca. 3 Jahre, nicht empfelen. Und die Hausaufgaben sind sicher nicht wichtiger als das Wohlbefinden unseren Kinder.

Ich wünsche dir viel Kraft.
Alles Gute
Galina Bruder
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#2 Guest 13:00 29.11.2013
Liebe Jacqueline

einen Tipp habe ich auch nicht. Was die Hausaufgaben betrifft, geht es uns gleich: Das kann man in dem Moment einfach vergessen. Anfangs versuchte ich das irgendwie durchzudrücken. Jetzt legen wir die Aufgaben einfach beiseite und versuchen es später noch einmal. Man kann so die Hausaufgaben nicht planen - wann wird was erledigt - manchmal kann unsere Tochter die wörter nicht lernen, weil der Zucker nicht mehr runter geht. Das kann mühsam oder ärgerlich sein, aber einen besseren Weg haben wir nicht gefunden. Möglichst viel Druck wegnehmen, sonst bleibt der Zucker noch emotional hoch. Aber manchmal ist es schon elend schwierig, Ruhe zu bewahren.
liebe Grüsse
Eva
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#1 Maurer Claudia 09:52 29.11.2013
Sali Jacqueline

Keine Ahnung, ob eure Platzverhältnisse das überhaupt zulassen, aber wir haben uns vor Jahren ein Gartentrampolin gekauft (und das auch jahrelang rege genutzt wurde...).
Dieses hat zwei grosse Vorteile:
- durch das herumspringen sinkt der Blutzucker meistens recht schnell
und
- das herumspringen macht gute Laune, man kann die Wut wie "rausspringen"

Liebe Grüsse
Claudia
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