Nicole
Insulin spritzen mit Pen
Wer hat mir tipps wie ich meinen Sohn(3Jahre) dazu brinegen kann besser hin zu halten wenn wir Spritzen müssen?
Ist im Moment grad eine rechtenTortur für ihn und uns. Leben auch erst seit einem Monat mit dieser Diagnose.

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#12 Guest 19:06 10.07.2014
Hoi Nicole
Unser Kleiner war vier, als wir die Diagnose erhalten haben. Ich habe ihn ermuntert, den Blutzucker am Finger selbst zu messen. Dazu gehörte auch, dass alle Familienmitglieder den Finger hinhalten müssten und unser Sohn durfte alle messen. Dann kam auch sein Plüsch-Dino dran, weil der hat auch Diabetes. Und darum braucht der Plüsch-Dino ja auch Insulin. Mein Kleiner 'pickste' also den Dino mit einer echten Nadel mit dem Pen. Natürlich ohne Insulininjektion. Erst dann gab ich meinem Sohn die Insulindosis mit dem Pen. Als nächsten Schritt formte er das Hautwürstchen selbst, in das ich stechen durfte. Jetzt, nach gut 3/4 Jahren sticht er sich mit dem Pen selbst und ich löse noch aus, weil seine Hände zu klein sind.
Auf jeden Fall braucht es Geduld! Das Tempo muss er selbst bestimmen (können). Er muss das Gefühl bekommen, dass er selbst bestimmen kann und nicht, dass jemand einfach etwas mit ihm macht!
Ich wünsche dir und deinem Sohn alles Gute!
Liebe Grüsse
Andrea
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#11 Guest 19:00 21.02.2014
Hallo Nicole
ich finde es ziemlich schwierig, einem so kleinen Kind zu erklären, warum es jetzt gestochen werden muss. Unser Sohn war auch 3, als er Diabetes bekam.
Nach einem halben Jahr haben wir die Pumpe gekriegt, und es hat sich sehr entspannt, denn ich muss nur noch alle 2-3 Tage stechen.
Vor dem Diabetes hatte mein Sohn keine Spritzen-Phobie, jetzt hat er eine....
Spritzen-Phobie ist mit ein Grund für das Beantragen einer Pumpe. In Deutschland bekommen so kleine Kinder sofort eine Pumpe, damit sie nicht unnötig geplagt werden.
liebe Grüsse
Rahel
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#10 Sprenger Maja 21:46 07.02.2014
Hoi Nicole

Erst zustechen mit dem Pen wenn er ausatmet, dann sind seine Muskel gelöster und ihr trefft weniger Äderchen. Das ist dann auch weniger schmerzhafter.
Las ihn die Stellen zum Stechen selber aussuchen.

Besser wenn er eine Pumpe hätte , dann müsstet ihr nur alle 2 - 3 Tage stechen.


Gruss Maja
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#9 Coduti 14:54 07.02.2014
Hallo Nicole
es ist nicht einfach zu spritzen, unsere Tochter kräbelet mit den Fingern beider Hände auf den Seiten des Einstichs um sich selber abzulenken. Aus diesem Grund ist sie heute noch froh wenn ich sie pikse. Sie ist 12 und wir machen dies seit 7 schon so, einmal besser einmal weniger.
Wünsche dir viel Mut, Verständnis und Geduld
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#8 Guest 13:15 07.02.2014
Hi Nicole,

Ich wollte hiermit auch noch ein Unterstützung bringen. An Anfang funktioniert ein Kleberschablone sehr gut bei uns da es sein Tapferkeit bestätiget - 6-mal am Tag. Eigentlich haben wir ein Büchlein von Spital einfach weiter geführt. Aber es braucht auch Geduld, und Ruhe, und ein klares Kopf. Lassen euch Zeit, gerade am Anfang. Einfach ist es wirklich nicht und machmal mussten wir auch einfach fest an Beine halten und so schnell wie möglich Insulin spritzen.

Ich wünsche dir alles gute.
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#7 Sprenger Maja 08:59 07.02.2014
Lass deinen Sohn die Einstichstelle bestimmen. Ich lass das Heute noch meine Tochter bestimmen, vor allem beim Fingerstechen.
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#6 Guest 07:35 07.02.2014
Liebe Nicole. Ich kann dir sehr gut nachfühlen, mein Sohn war auch drei als wir die Diagnose bekamen und es war eine Tortur ihn 6x am Tag zu stechen. Ich hätte dir Dasselbe vorgeschlagen wie Barbara. Wir haben ein grosses Plakat gekauft, das ich in viele Quadrate unterteilt habe. Nach jedem Stechen klebte mein Sohn einen Sticker in ein Quadrat, manchmal malte er noch etwas dazu. Mit der Zeit gab das ein lustiges Bild und er staunte, wie oft er schon tapfer gewesen war. Es wird besser, ganz bestimmt. Viel Erfolg und alles Gute!
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#5 Guest 06:31 07.02.2014
Eine lustige Rotationsschablone / Spritzschablone basteln. Ein Beispiel findest Du z. B. hier:
http://www.bd.com/resource.aspx?IDX=13726
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#4 Guest 05:37 07.02.2014
Hallo Nicole.
Bei uns hat es gebessert, als meine Tochter (8) selbst spritzen durfte.Es war für sie weniger stressig, als sie selbst abdrücken durfte. Aber es brauch manchmal auch heute noch Geduld.LG Jacqueline
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#3 Guest 22:07 06.02.2014
Hoi Nicole
Ich kann dich gut verstehen, wir hatten auch immer grosse Probleme und mussten unsere 2jährige Tochter oftmals auch ganz einfach festhalten, wenn alles zureden nichts nützte. Ganz im Sinne von, möglichst schnell vorüber.
Wir sprachen übrigens nie über "spritzen" sondern sagten "pennen", viele sagen auch einfach "bolen" (von Bolus). Irgendwie ist das ein wenig positiver.
Wir kamen jedoch sehr schnell zum Schluss, dass sowohl 2-Spritzen-Schema wie auch Pen nicht das Ideale, nein, eine Katastrophe und Zumutung ist für unsere Tochter und drängten auf eine Insulin-Pumpe. Auch das war zu Beginn alle 3 Tage beim Wechsel ein Theater, aber wenigstens nur alle 3 Tage! Nach ca. 3-4 Monate gings dann schon fast freiwillig mit dem Pumpenwechsel.

Das mit den Stickern ist ein guter Tipp, hat bei uns leider aber nicht funktioniert.

Sorry, sicher nicht die Antwort die du hören wolltest, aber ich habe immer noch das Gefühl und die Meinung, man sollte einem Kind keine Spritzen und Pens zumuten wenn es eine bessere Lösung gibt. Oder zumindest einem alle Varianten objektiv aufzeigen.

Gruss Lukas
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