Andrea
Insulin-Handling bei ausserschulischer Betreuung
Hoi zäme
Mir wurde überraschend ein Job angeboten. Wenn ich den annehme, müsste mein Kleiner (6 Jahre, KiGa2) einen Tag ausserschulisch betreut werden. Dh Mittagstisch und Nachmittagsbetreuung mit Zvieri. Die Betreuungsleiterin klärt nun bei der Schulleitung ab, ob sie überhaupt Insulin geben müssen/dürfen, da dies ja ein Medikament sei. Mein Kleiner misst selbständig. Bei der Pen-Injektion braucht er aber jemanden, der auslöst, da die Hand zu klein ist. Zudem braucht er bei der Berechnung Hilfe.
Hat jemand von euch auch ein Kind in der Betreuung? Wie läuft das bei euch?
Bin gespannt auf euer Feedback.
Liebi Grüess
Andrea

 

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#6 Guest 20:34 16.12.2014
Hoi Andrea
Unser Sohn hat auch seit er 4 1/2 ist Diabetes. (Heute ist er 7 1/2) Wir haben eigentlich absolut keine Probleme. Er macht alles Geburtstagsparty, Unihockey... und isst alles wie alle anderen Kinder auch. Er hat ein altes Handy dabei mit einem Guthaben darauf. Wenn er irgendwo anders isst. Misst er vor dem Essen den Blutzucker und ruft mich anschliessend an und sagt mir was er gegessen hat. Anschliessend sage ich ihm wie viel er Spritzen muss. Klappt perfekt. Für alle Lehrpersonen welche ihn zum Teil auch nur kurz betreuen haben ich die wichtigsten Punkte (Ideale Werte, was tun wenn.....) aufgeschrieben. Ich habe sehr offen kommuniziert möglichst keine Panik verbreitet und habe bis anhin nur Wohlwollen und viel Verständnis erhalten. Der Unterschied ist, dass er von Anfang an alleine den Blutzucker misst und auch selbständig spritzt. Bestimmt schafft er das auslösen des Pens auch schon bald selbst. ;-))
Ich wünsche Dir viel Glück und eine schöne Festtage
Iris
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#5 Guest 21:41 14.12.2014
Liebe Andrea

Unser Sohn hat seit dem 2 Kindsgi Diabetes und war seit der ersten Klasse immer freitags im Hort, also genau die gleiche Situation wie bei dir. Hat gut geklappt. Am Anfang hat er noch mit dem Zweispritzensystem gespitzt und hat fix einfach 4 Werte zu Mittag gegessen.
Die Hortnerinnen haben das anhand der Tabelle so berechnet. Zum Zvieri haben sie netterweise freitags immer Gemüsesticks/Käse etc aufgetischt, sodass er mitessen konnte ohne zu spritzen.
Später hat er mit flexibel spritzen angefangen, wir haben es einfachheitshalber bei den 4 Werten belassen. Ab der 3. Klasse haben wir ihm ein billiges Migros-Handy gekauft und er hat uns jeweils schnell angerufen, nachdem er seinen BZ gemessen hatte.
Dann hat er uns gesagt, wieviele Werte die Hortnerinnen für ihn vorgesehen haben und wir haben ihm angegeben, was er spritzen und allenfalls korrigiernen soll. Inzwischen ist er in der 6. und macht alles allein…Alles war sehr unproblematisch…Der einzige Unterschied zu dir: er hat von Anfang an alleine spritzen können.

Liebe Grüsse

Manuela
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#4 Guest 15:01 13.12.2014
Hallo Andrea

ich kann dir nicht zu viel helfen, aber ich habe gleiche Situation wie du. Unsere Tochter ( 6 ) wollten wir auch im Hort schicken. Ich habe mit dem Schulkreis schon darüber gesprochen. Ich habe eine Vorstellung gemacht, dass unsere Diabetes Betreuung Person von Spital zum Hort kommen kann, um eine Präsentation wegen Diabetes für Lehrerin im Hort zu geben. Das klappt es gut. Die Leute im Hort haben viel gelernt und jetzt haben kein Angst. Viel Glück

Lidia
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#3 Guest 18:58 12.12.2014
Liebe Andrea
Meine Tochter, fast 13, hat seit ihrem 2 Geburtstag Insulinpumpe. Es war bis jetzt zu keinem Zeitpunkt für niemanden ein Problem mit der Pumpe Insulun abzugeben. Im Kindergarten hat meine Tochter schon selber Insulin abgegeben. Die Betreuung des Diabetes ohne die Pumpe ist für mich undenkbar. Die Pumpe ist kein Wunder, sonder ein riesiger Helfer.
Alles Gute
Galina
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#2 Guest 15:32 12.12.2014
Hallo Andrea
Bei uns ist es eine ähnliche Situation. Unsere Tochter (7) hat seit 2 Monaten Diabetes. Per Januar sollte ich mit meinem neuen Job beginnen. Wir können uns eine Betreuung durch fremde Personen (Mittagstisch, Hort) nicht vorstellen und haben im Bekanntenkreis ein Mami gefunden, welche sich bereit erklärt, unsere Tochter am Mittag zu betreuen. Wir haben ein Dreispritzen System. Somit fällt das Stechen am Mittag aus. Sollte unsere Tochter auf die drei Spritzen nicht ansprechen und wir müssten ein 4 Spritzensystem einführen, müssen wir uns wieder neu überlegen, wie wir das machen wollen. Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Für das Abwägen und Kochen der Mahlzeiten sprechen wir uns vorher ab und planen das Menu gemeinsam. Die Hauptprobe diese Woche lief perfekt :-)
Alles Gute!
lieber Gruss Tamara
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#1 Guest 14:34 12.12.2014
Hoi Andrea

Ich habe (wie du wahrscheinlich auch) für alle Betreuenden ein Papier geschrieben, aber wenn du möchtest, schick ich dir das gerne per Mail (schreib mir auf , falls Interesse). Wir haben als unsere Tochter in dem Alter war aufs Zweispritzensystem gesetzt und die Betreuenden mussten das Essen abwägen. Aber wir fanden das besser als Spritzen. Ich persönlich finde es viel verlangt von den Betreuenden und verstehe, wenn sich jemand davor fürchtet, eine Spritze zu geben. Und ich fand immer, es ist auch eine Zumutung für unser Kind, wenn es "dauernd" von Fremden gespritzt wird. Aber das ist sehr persönlich. Das mit dem Essen hat so sehr gut funktioniert. Viel Spass beim neuen Job!!!, lieber Gruss, Bettina
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