• Name
    Sabine
  • Betreff
    Aufstehbolus
  • Frage
    Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem "Aufstehbolus"? Das heisst, ihr gebt Insulin vor dem Aus-dem-Bett-Gehen, egal ob das Kind danach etwas esst oder nicht, weil es sonst in die Höhe schiesst? Hab davon in einem Buch gelesen und bin mir nicht sicher, ob das bei unserem Sohn die Lösung wäre. Wir kriegen den Morgen irgendwie nicht in den Griff...

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#1 Heike 10:07 13.04.2016
Hallo Sabine
Meine Tochter isst am Wochenende nicht vor 10.30 Uhr Frühstück. Wenn der BZ um 7.30 z.B. 11 ist, spritzt sie runter (bisschen Kleinarbeit um Rauszufinden wieviel nötig ist), schläft weiter, hängt rum oder so und meistens ist der BZ dann um 12 bei 7-8. Wenn der BZ z.B. nur 6 ist und man nichts macht, steigt er daraufhin nur. Sie hat bis vor kurzem 2x Levemir als Basisinsulin gespritzt. Vor ca. 1 Woche haben wir auf Tresiba 1x täglich gewechselt, daher haben wir damit noch nicht viel Erfahrung.
Aber sonst ist das mit dem "Aufstehbolus" gar nicht so eine schlechte Sache.
Wenn sie morgens aufsteht, zu hoch ist und etwas isst, korrigiert sie "Korrektur + 100%" plus normaler Multiplikator. Wenn der BZ gut war, ist der Multiplakator am Morgen relativ hoch z.Zt. so zwischen 2.1 und 2.3 (sie ist 15 Jahre alt). Er war aber auch schon bei 2.8 bis 3.1 am Morgen (restlicher Tag 1.5) als die Pubertät in vollem Gange war.
Hoffe, ihr kriegt das hin.
Liebe Grüsse, Heike
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